Washington DC Trail Trips CRUSA- Trails in Virginia, Reiseführer und Karten Maryland

Nirgendwo sonst in Nordamerika wurden mehr Schlachten geschlagen als in der Capital Region.

Die Spuren des Bürgerkrieges sind in ganz Virginia und Maryland zu finden, und sie erzählen Geschichten der Schlachten und von denen, die sie ausgefochten haben.

Folgen Sie den Spuren der Soldaten über die Schlachtfelder von Virginia und Maryland, erleben Sie Veranstaltungen, die im Bezug zum Bürgerkrieg stehen. Und sind Sie dabei bei einer der nachgestellten Kampf-Szenen, bei denen die Schauspieler und Laien historische Uniformen tragen. Besuchen Sie die zahllosen Kirchen, Museen und Friedhöfe, die über das Land verstreut sind.

Virginia

Quer durch Virginia gab es fünf Hauptwege, auf denen sich die Soldaten bewegten. An über 400 verschiedenen Stellen kann man Geschichten hören, Bilder sehen, sich Schlachtpläne mit entsprechenden Interpretationen erläutern lassen. Sie können zwei Tage oder auch zwei Wochen dem Verlauf der Kämpfe folgen, denn allein in Virginia wurde an 79 Stätten gefochten.

  • Lee gegen Grant, die Schlacht von 1864
    Der Feldzug von 1864 begann westlich von Fredericksburg und endete mit der Belagerung von Petersburg.
  • Shenandoah Valley, Avenue of Invasion
    Dieser Stopp entlang des Trails zeigt die oft verzweifelten Aktionen im „Großen Brotkorb”, wie das Tal in Virginia als Kornkammer auch genannt wird. Höhepunkte war der Feldzug von Stonewall Jackson 1862 und die letzte Unions-Schlacht von 1864.
  • 1862 Peninsula Schlacht, Bürgerkrieg in Tidewater
    Die Kämpfe begannen am Fort Monroe in Hampton und wurden auf den blutigen Schlachtfeldern von Richmond beendet. Entlang der Hampton Road erhalten Sie an verschiedenen Stopps Informationen in Bezug auf die wichtige Schlacht vom März 1862 sowie über den ersten Kampf zweier Panzerschiffe, der USS Monitor und CSS Virginia.

Maryland

In Maryland kann man vielleicht am besten den Spuren der Generäle folgen, sich an die Fersen von Mördern heften, die versucht hatten, Geschichte mit zu beeinflussen, und gleichzeitig Verständnis für die Bewohner aufbringen, die den Konflikt auf ihre Weise überlebten.

 Vier genau ausgearbeitete Routen sind miteinander verbunden und führen durch bekannte und weniger bekannte Orte ab Baltimore über die Chesapeake Region und das südliche Maryland in den Westen dieses Bundesstaates.

  • Schlacht bei Antietam
    Auf verschiedenen Routen in Maryland marschierten die Unionssoldaten und die Truppen der Konföderation aufeinander zu, bis sie bei Antietam aufeinander trafen und es zur blutigsten Schlacht in der amerikanischen Geschichte kam. Bei Whites Ford überquerte Robert E. Lee den Potomac und bewegte sich schnell vorwärts in Richtung Fredericksburg, weiter durch Middletown und South Mountain. So erreichte seine Armee schließlich das Schlachtfeld bei Antietam.
  • Booth Fluchtroute
    Fahren Sie entlang der gut beschriebenen Fluchtroute des Attentäters John Wilkes Booth, der am 14. April 1865 im Ford’s Theatre in Washington DC Präsident Abraham Lincoln erschoss. Die Route führt aus Washington DC hinaus zuerst nach Maryland, dann entlang der US 301 in südliche Richtung nach Virginia. Zwölf Tage nach dem Attentat wurde Wilkes Booth gefasst.
  • Baltimore Region
    Neben den Informationen über den amerikanischen Bürgerkrieg werden in dieser Region auch das Leben und Schicksal der Afroamerikaner thematisiert. Im Mittelpunkt stehen hierbei die ersten Schritte zur Sklavenbefreiung. 

Washington DC

Ob die historisch wichtigen Wahlen Abraham Lincolns zum Präsidenten und seine Amtseinführungen oder die ergreifende Rede von Dr. Martin Luther King am Lincoln Memorial, die mit den Worten begann „Ich habe einen Traum“, stets war Washington DC machtvolle Kulisse besonderer Ereignisse im Bürgerkrieg oder für die Bürgerrechtsbewegung. 

Viele Stätten bedeutungsvoller Schlachten befinden sich nur eine kurze Autofahrt vom Weißen Haus entfernt, etwa Manassas, wo die erste und die zweite Schlacht am Bull Run stattfanden, Antietam und Gettysburg. In vielen Gebäuden und Bauwerken in Washington DC können sich Besucher der Stadt auf die Spuren wichtiger Schlüsselfiguren und zentraler Ereignisse begeben. Beispiele sind das Willard Hotel, in dem sich Abraham Lincoln bis zu seiner Amtseinführung aufhielt, die National Portrait Gallery und das Smithonian American Art Museum, wo Lincolns zweiter Amtseinführungsball stattfand, oder der Arlington National Cemetery, der sich heute auf einem Grundstück befindet, das einst der Familie des Konföderierten Generals Robert E. Lees gehörte.

Zu den Veranstaltungen anlässlich des 150-jährigen Gedenkens an den Bürgerkrieg gehören:

  • Zweiter Teil der Ausstellung zum Bürgerkrieg „Discovering the Civil War“ im Nationalarchiv (bis 10. April 2011)
  • Informative Führungen im Ford’s Theatre sowie die neue Bühnenproduktion „The Carpetbagger’s Children“, das vom Leben zweier Töchter eines Generals der Union erzählt, die nach dem Krieg in den Süden zogen (21. Januar bis 13. Februar 2011)
  • Ein historisches Feldlager des Afrucan American Civil War Museum an der Martin Luther King Bibliothek zu Ehren der U.S. Colored Troops, Regimente afroamerikanischer Soldaten während des Bürgerkrieges (15. Februar 2011)

Mehr zu der wichtigen Rolle, die Washington DC im Bürgerkrieg und für die Entwicklung der Bürgerrechte spielte, erfahren Sie auf der Website „Civil war to Civil Rights“.

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